Geldanlage für Berufseinsteiger: verständlich anfangen, Kosten kennen

Das erste Gehalt ist da. Was bleibt für später? Hier ordnest du deine Ziele, verstehst die Grundlagen und rechnest nach, bevor du dich entscheidest.

Geprüft von Akis Kotoglou Zuletzt geprüft am So arbeiten wir

Wofür möchtest du Geld zurücklegen?

Dein Ziel und dein Zeitraum sind der Anfang. Wähle, was dich gerade beschäftigt.

Jederzeit verfügbar

Notgroschen

Für die kaputte Waschmaschine oder eine unerwartete Rechnung. Hier zählt, dass du an deinen Puffer herankommst.

In absehbarer Zeit

1 bis 3 Jahre

Ein Umzug, eine Weiterbildung oder eine größere Anschaffung. Dein Geld hat ein Ziel und einen Termin.

Ohne festen Auszahlungstermin

Langfristig

Für Vorhaben, die noch weit weg sind. Verstehe zuerst, welche Schwankungen und Verluste du tragen könntest.

Grundlagen in fünf Entscheidungen

Du musst nicht alles über Geldanlage wissen. Diese Fragen geben deinem nächsten Schritt eine Richtung.

Danach selbst rechnen
  1. Was bleibt vom Gehalt?

    Stelle Einnahmen, laufende Ausgaben und Kreditverpflichtungen gegenüber. So siehst du, welcher Betrag überhaupt frei ist.

  2. Wie viel Puffer brauchst du?

    Überlege, welche unerwarteten Ausgaben du abfangen musst. Dein Notgroschen hat eine andere Aufgabe als Geld für später.

  3. Wann brauchst du dein Geld?

    Notiere für jedes Ziel einen Zeitraum. Die Verfügbarkeit einer Anlage muss zu diesem Zeitpunkt passen.

  4. Welche Verluste könntest du tragen?

    Wertpapiere können an Wert verlieren. Unterscheide zwischen dem Risiko, das du aushalten möchtest, und dem, das du finanziell tragen kannst.

  5. Welche Kosten fallen an?

    Prüfe einmalige und laufende Kosten. Rechne feste Gebühren auf deinen Betrag um, bevor du Angebote vergleichst.

Was verändert eine monatliche Sparrate?

Mit dem Sparplan-Rechner kannst du Rate, Zeit und eine angenommene Rendite durchspielen.

0 bis 100.000 €
1 bis 60 volle Jahre
−99 bis 100 %, auch Verluste sind möglich

Alle Startwerte sind frei gewählte Rechenannahmen. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser.

Annahme, keine Prognose

Trage gültige Werte ein, um dein Beispiel zu berechnen.

Vereinfachte Rechnung ohne Kosten, Steuern und Inflation. Eine gleichbleibende Rendite ist eine Annahme. Der tatsächliche Verlauf schwankt; Verluste sind möglich.

Rechenweg und Annahmen ansehen
Endwert = M × ((1 + i)n − 1) / i

M ist die monatliche Rate, n die Zahl der Monate (Jahre × 12). Aus der angenommenen effektiven Jahresrendite p in Prozent folgt der Monatsfaktor i = (1 + p / 100)1/12 − 1.

Bei 0 % Rendite gilt: Endwert = M × n. Die Einzahlungen erfolgen jeweils am Monatsende, ohne Startkapital und ohne Unterbrechung. Die Wertveränderung ist der Endwert abzüglich aller Einzahlungen.

Es wird erst für die Anzeige auf Cent gerundet. Der Rechner berücksichtigt weder Kosten noch Steuern oder Inflation. Negative Renditen verringern den rechnerischen Wert.

Kleine Rate, spürbare Kosten

Eine feste Gebühr macht bei einem kleinen Betrag anteilig mehr aus. Das lässt sich ohne einen Anbieter vergleichen.

Reine Rechenannahme: Jede monatliche Ausführung kostet 1,50 €. Das ist kein Anbieterpreis.

Monatliche RateRechenwegKostenanteil
50 €1,50 € ÷ 50 € × 1003 %
100 €1,50 € ÷ 100 € × 1001,5 %
150 €1,50 € ÷ 150 € × 1001 %

Bei zwölf Ausführungen: 12 × 1,50 € = 18 € im Jahr. Weitere Kosten sind in diesem Beispiel nicht enthalten. Es zeigt ausschließlich die angenommene Ausführungsgebühr.

Wer hinter der Seite steht

Akis Kotoglou

Autor von Geldanlage-Ebene

Hier geht es um Geldanlage beim Berufseinstieg: vom ersten finanziellen Puffer zum ersten Sparplan. Die Texte erklären Begriffe und Rechenwege, damit du Entscheidungen nachvollziehen kannst.

So arbeiten wir

  • Grundlagen werden mit öffentlich zugänglichen Verbraucherinformationen abgeglichen.
  • Bei Rechenbeispielen legen wir Annahmen und Formel offen. Kosten und Risiken gehören zur Erklärung.
  • Ein sichtbares Prüfdatum zeigt den Stand des Inhalts. Partnerlinks werden als Werbung gekennzeichnet.

Zum Nachlesen: Das kleine Einmaleins der Geldanlage, Verbraucherzentrale.
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